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VIRGIL SHAW: Der Ex-Frontmann der San Francisco-Veteranen Dieselhed ist seit einiger Zeit solo zu Gange. Klasse Zeugs, wie auch auf seinem Munich Records-Album "Quad Cities" nachzuhören ist. Wird aller Voraussicht nach live von Granfaloon Bus unterstützt werden.
ONE FINGER SALUTE: So'ne Art blutjunges Punkrock-Quintett. Beverungens Hoffnung jetzt mit zwei Gitarren!
Dj FLO - BOOZOO BAYOU: Gediegenes vom Plattenteller eines der erfolgreichsten und kredibelsten Downbeat-Djs in Deutschland. Wird grooven wie Hulle. Tanzt, Leute, tanzt!
THE KOOLSKI CORPORATION feat. "HANDMADE" HECKMANN: Dj-Set der alten Kämpen. Thema: "Die Geschichte der Rockmusik in 120 Minuten!"
VIC CHESNUTT: Wer kennt ihn nicht? Selbst schuld. Einer der eigensten Songwriter überhaupt. Vic kommt in diesem Frühsommer mit Band für einige handverlesene Auftritte nach Europa. Wir sind stolz, dass sein Gig beim OBS 7 der einzige in Deutschland sein wird!
SHILF: Das schweizer Sextett, dessen in Kürze bei Ulftone veröffentlichte CD "Me" von Chris Eckman produziert wurde, verblüfft mit wunder-wunderschönen Songs. Reif, ruhig, tief und mit, ja, einer charismatischen weiblichen Singstimme gesegnet. Ihr werdet sie lieben.
MARIA SOLHEIM: Ihr zweites Album "Behind Closed Doors" erntet gerade allerorten Meriten. Blutjunge und hochtalentierte norwegische Chanteuse mit betörenden und überraschen reifen Songs. Kommt in Bandbesetzung. Bedient weder Folk- noch Pop- noch Rock-Stereotype, ist aber "...mehr als ein sicherer Tip für Freunde von Suzanne Vega und Heather Nova" (Musikwoche) und sie "...umgibt eine feenhafte Zärtlichkeit, die gebündelt mit Lebensfreude und charmanter Hinterlist große Erwartungen weckt." (Musikexpress) Wird man noch viel von hören.
GREYHOUND SOUL: Für den Rolling Stone sind sie schlicht "Tucson's Antwort auf die Black Crowes." Vor allem Joe Penas Stimme macht ihre mit Whisky getünchten sehnsuchtsvollen Balladen und zielgerichteten Rocker zu etwas Besonderem. "Emotionale Rootsrocker (...) ohne dass die intime Note verloren ginge." (Roadtracks) "Desert-Rock-Fans werden ihr sandgestrahltes Wunder erleben." (Hamburger MoPo)
MIDNIGHT CHOIR: Die norwegischen Charts-Stürmer wurden äußerst kurzfristig für das OBS 7 verpflichtet. Im Rahmen einer viertägigen Tournee, die in Beverungen ihren krönenden Abschluss finden wird, stellen sie ihr Opus Magnum "Waiting For The Bricks To Fall" vor. Und das, so steht fest, wird dereinst in einem Atemzug mit Klassikern wie "Spirit Of Eden" oder "Pink Moon" genannt werden. Live in Quartettstärke übrigens. Erwartet weit ausholende Pop-Grandezza, grandiose Songs, füllige Arrangements und zartesten Schmelz.
SWAMP HOGS: Werden am Freitag nach Kim Carson auftreten. Eine achtköpfige Zydeco-Band, wild, treibend, Blues, Soul, Rock'n'Roll und die Einflüsse vermengend, die französische Einwanderer vor 200 Jahren in die Bayous von Louisiana brachten. Absolute Live-Giganten.
THE WHITE BIRCH: Unsere norwegischen Lieblingsmelancholiker. Hinterliessen im Rahmen ihrer just zu Ende gegangenen Deutschlandtour blankes Staunen. Wie schön, elegisch, stimmig ist das denn? Wie aufdringlich un-offensiv kann Musik sein? Toll!
KIM CARSON: In Trio-Bresetzung wird Kim, einigen vielleicht durch ihre bisherigen drei formidablen Longplayer oder durch ihre Auftritte im Vorprogramm der letzten Blue Mountain-Tournee bekannt, das OBS am Freitagabend eröffnen. Energischer akustischer Roots-Rock und stilvolle Alt.Country Balladen im Louisiana Honky-Tonk-Stil - mit bezaubernder Stimme.
GRANFALOON BUS: Das immer leicht spinnerte, großartig verquere, mords-charmante und live stets arschtretrende kalifonische Quartett. Mit neuem Glitterhouse-Album im Gepäck. Werden ihre im Mai/Juni stattfindende Europatournee bei uns im Garten beenden.
SMOKESTACK LIGHTNIN': Die werden all denen, die beim OBS 6 bereits Freitag anreisten, noch in bester Erinnerung sein. War sofort klar, dass die Jungs am Festival-Eröffnungsabend ein bisschen verschwendet waren. Großartiger, in die Beine gehender, jawasdennjetzt - Country-Billy, Cover in nie gehörten Versionen. Das rockt! Und zwar stilvoll.
KING KHAN & HIS SENSATIONAL SHRINES: Na, das wird was geben. Vielleicht Deutschlands beste Live-Band. Nachdem wir sie mal in Roskilde gesehen haben, als sie ca. 2000 vorher dösende Hippies in einen wild tanzenden, selig lächelnden Haufen verwandelten, mussten wir sie unbedingt haben. Zum letzten OBS hat es noch nicht geklappt, jetzt aber können wir Vollzug melden: Stellt euch einen jugendlichen Screamin' Jay Hawkins vor elfköpfiger Band vor. Rock'n'Roll, Rhythm'n'Blues, mit Bläsern, Percussion und Tänzerin, die den King auch gerne mal live auspeitscht. Wie der Gute überhaupt eine Affinität zur Selbstkasteiung mitzubringen scheint. Großer Sport. Tobend, halbnackt, sich wälzend, sich nie schonend - der Mann ist geboren, zu unterhalten.
CHRIS ECKMAN: Den kennt ihr schon. War er in vorherigen OBS-Ausgaben mit The Walkabouts, Chris & Carla oder Lazy Horse zu Gange, wird er nun erstmals solo in Beverungen spielen. Macht er selten. Macht ihm aber zusehends mehr Freude. Und ist gewohnt intensiv.
THE BAMBI MOLESTERS. Eine Surf-Kapelle reinsten Wassers, mit reichlich Schmiss und grösstem Tanzfaktor. Wenn Tarantino die kennen würde, hätte es in all' seinen Filmen niemand sonst in den Soundtrack geschafft. Zwei authentisch twangende Lead-Gitarren, ein von einem engelsgleichen Geschöpf stoisch gezupfter Bass, und ein hansdampfend rasselndes Schlagzeug. Party und Bewegung sind garantiert. Auf ihrem neulich erschienenen Album "Sonic Bullets (13 from the hip)" sind darüber hinaus in Kurzauftritten vertreten: Peter Buck (REM), Scott McCaughy (Minus 5, REM touring band), Chris Eckman (The Walkabouts), Terry Lee Hale, Eduardo Martinez (The Flaming Sideburns).
TERRY LEE HALE: Erfahrener Kämpe, ein Mann der die Welt gesehen hat - und in der Lage ist, einnehmend davon zu erzählen. Singer-Songwriter-Urgestein, solo bei uns.
CHUCK PROPHET & THE MISSION EXPRESS:Der Mann ist Legende. Liefert seit Green On Red-Tagen beständig hervorragende Arbeit ab. Ein Hochkaräter des Genres, endlich bei uns im Garten.