Das Programm 2010:

MURDER BY DEATH (USA)

Herrlich! Murder By Death machen keine Gefangenen: ihre verqueren Geschichten klingen wechselweise ruppig und sanft, elegant und komplex, intelligent und verspielt - ein dunkel dr?uendes, schepperndes Get?se wird heraufbeschworen, das Nick Cave und Tom Waits, 16 Horsepower sowie die Pogues im lodernden H?llenfeuer vereint. Dazu eine "Rhythm Section, f?r die Nick Cave oder The Faint sterben w?rden", wie der Chicago Reader bemerkte. Ihre Themen: S?nde, Wandlung, Strafe und Vergebung. Die Energie und Unmittelbarkeit ihrer Konzerte ist im ?brigen legend?r.?

www.myspace.com/murderbydeath

THE DEATH LETTERS (NL)

Ein blutjunges Duo aus den Niederlanden, das sich nach dem Song "Death Letter" ihres favorisierten Bluesmannes, Son House, benennt. Die Live-Qualit?ten der beiden Youngster sind derart atemberaubend, dass sie noch vor Ver?ffentlichung eines Tontr?gers auf allen niederl?ndischen Festivals (inklusive Pinkpop) spielen. Wie auch auf ihrem Stag-O-Lee-Deb?t zu h?ren, ?berzeugen The Death Letters mit dem Blues entlehnten, vom Punkrock infiltrierten und Rock ?n? Roll infizierten ?berschwang . Juveniler Punkrock? trifft auf klassischen Led-Zep-Rock, wahnwitziges Getrommel auf technisch anspruchsvolles Gitarrenspiel aus der Beck-/Page-/Hendrix-Schule. "Never mind The White Stripes here?s The Death Letters", schreibt der "Musikexpress?. Da warden Alt und Jung vereint erstaunen. Ganz gro?er Sport.

www.myspace.com/thedeathlettersrock

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GARDA (D)

Eine Idee: Einer schreibt die Lieder und in Dresden macht ein loses Kollektiv von Freunden dazu die Arrangements. Sonderbare Akkorde, die stets klingen, als w?rde irgendwo darin irgendetwas zerbrechen, und einfache, gerade Beats und klare Strukturen. Gardas Musik pendelt auf einzigartige Weise zwischen ?ppiger Instrumentierung, schwelgenden Ch?ren, fast orchestraler Opulenz, einigen abstrakt-experimentellen Passagen und fragilen, reduzierten Folkmomenten. Ein Manifest f?r Herzensangelegenheiten. Den einenden, ja den finalen Widerspruch aber bildet Lehmanns Stimme, die auch fl?sternd schreien kann. Tats?chlich. ?Songs, die durch tiefste T?ler wandern ohne dabei weinerlich zu wirken. Zur?ckgelehnter als Sophia, gefestigter als Conor Oberst, leiser als Damien Rice.? (VISIONS.de)
www.myspace.com/gardamusic

WILLIAM FITZSIMMONS (USA)

Wow. William Fitzsimmons ist ein begnadeter Songwriter der klassischen, melancholischen Art, dessen weltweiter Erfolg in den letzten Jahren interessanterweise selbst das Augenmerk US-amerikanischer TV-Produzenten auf sich zog: So wurden etwa Serien wie ?Grey?s Anatomy? oder ?General Hospital? durch seine anmutigen, autobiografischen Songs geadelt. ?Von erdr?ckender Traurigkeit sind seine Lieder trotzdem nicht, einfach nur sch?n, authentisch und zart. Nicht nur f?r Freunde von z.B. Sufjan Stevens oder Iron & Wine. Das Auftakt-Konzert seiner Europatour findet, in Quartettbesetzung, bei uns statt. Wir sind m?chtig stolz.

www.williamfitzsimmons.com/

UNBUNNY (USA)

Das Trio aus Seattle um Jarid del Deo gl?nzt mit kargen Arrangements und bitters??en Liedern. ?Irgendwo zwischen einem akustischen Neil Young, Snow Patrol, Will Oldham und Mercury Rev auf Di?t sind sie angesiedelt? hei?t es zutreffend auf amazon.de, sie ?vermischen Field-Recordings mit sparsamen Drums, gedimmten Streichern, sensibles Pianospiel und fragilen Gitarrenriffs.? Live mit geh?rigem Unterhaltungsfaktor, ?brigens.
www.myspace.com/unbunny
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THE FOG JOGGERS (D)

Auch wenn der Name es verspricht:? Auf Kunstnebel auf der B?hne legen The Fog Joggers keinen Wert. Vier junge M?nner Anfang 20, machen das, was sie am besten k?nnen:
"Indie-Rock" mit Retro-Aleihen, inspiriert von Bands wie Kings Of Leon, den Strokes, oder gerne auch Altv?tern wie den Beatles.? Die B?hnenshow wird getragen von Schwei? und Endorphinen. Wahnsinns-Stimme, auch.?
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http://www.myspace.com/thefogjoggers

WOVEN HAND (US)

Wenn Freunde gehen, ist das immer etwas schmerzhaft. Wenn sie dann aber wiederkommen, umso sch?ner. Nachdem sie f?r eine Ver?ffentlichung kurz mal woanders einzogen, kehren Woven Hand mit ?ihrem kommenden Album ?The Threshingfloor? wieder heim. Es wird europaweit auf Glitterhouse Records ver?ffentlicht, was uns Tr?nen der Freude in die Augen treibt. Aber nicht nur das. Sie werden ? jetzt gehen wir bitte alle mal kurz auf die Knie - auch das OBS 14 mit ihrer kaum zu steigernden Livepr?senz beehren. Die vielleicht intensivste Band, die jemals beim OBS aufgetreten ist. Emotionale Achterbahnfahrten, alle Wesen der ?ber- und der Unterwelt beschw?rend, dargebracht mit einer Konsequenz, die Atem raubt.
http://www.myspace.com/wovenhand

EARTHBEND (D)

Gerader Trio-Rock ohne viel Schnickschnack. Hier sind ganze Ohren gefragt. Kein Emo-, kein Alternative-, kein Sonstwie-Rock. Einfach nur: Rock. Mit fetten Gitarren, souver?nem Beat und schier unglaublichen Hooks. Dazu ab und an eine Orgel. Sie kommen aus Finsterwalde. Dort, eine Autostunde von Berlin entfernt, entwickeln Earthbend seit drei Alben ihre ganz eigene Hommage an den Rock'n'Roll-Gott: Laut, groovy, mitrei?end. Wirklich hei?e Schei?e, die Jungs. http://www.myspace.com/earthbend

KASHMIR (DK)

Mit ihrem neuen, ewig lang erwarteten Album ?Trespassers? im Gep?ck kommen Kashmir in unseren Garten. Ja. Genau die Kashmir, die sich nicht nur in ihrer Heimat D?nemark mit ihrem melodischen Indierock seit 1991 die Liebe des Publikums und der Musikkritik gleicherma?en erspielt haben. Und eine Band, die sich nach einem Led Zeppelin-Song benennt, kann nicht verkehrt sein (?brigens nachdem sie anfangs ?Nirvana? gehei?en und die Notwendigkeit versp?rt hatte sich angesichts ?berm?chtiger gleichnamiger Konkurrenz einen neuen Namen zu suchen). Wunderbare Songs, zwischen malerischer Melancholie und hymnischer Hingabe oszillierend.

http://www.myspace.com/kashmiryeah

THE GODFATHERS (UK)

Dass ich das noch erleben darf! The Godfathers, Helden der sp?ten 80er, die sich schon damals keinerlei Trends unterwarfen, stets im feinen Zwirn auftretend, stets diese wiedererkennbaren, galligen Rock-Hymnen ausspuckend, stets gegen den Strom?schwimmend und doch bemerkenswert erfolgreich, diese Paten des sich nie anbiedernden Rock-Get?ses treten im OBS-Garten auf. Es gibt sie mit Unterbrechungen bereits seit 1983 ? sp?testens aber ihre letztj?hrige Re-Union hat auch den Menschen, die in ihrem Gr?ndungsjahr noch gar nicht geboren waren, mal so richtig gezeigt, wo der Bartel den Most holt. Und jetzt alle: ?Birth! School! Work! Death!? Grandios.
http://www.godfathershq.com

GOLDEN KANINE (S)

Saugut, diese Schweden. Ein Sextett, das Melancholie und die Lebensfreude osteurop?ischer Folklore kollidieren l?sst, das liedgesteuerten, opulenten Indie-Pop zwischen Pink Mountaintops, Wolf Parade, Isolation Years und Kristofer Astr?m anr?hrt. Mit oft verqueren Bl?sers?tzen, vielen Instrumenten mit Saiten, feinen Songs -? sich darin suhlend eine h?bsch?br?chige Stimme. Wuchtig, mitrei?end und bet?rend. www.myspace.com/goldenkanine

P?TUR BEN (ISL)

Nicht umsonst gewann P?TUR BENS Album ?Wine For My Weakness? den Titel des besten Rock-Albums der Icelandic Music Awards. Kaum jemand versteht es n?mlich wie er, so m?helos von akustischer Melancholie zu up-tempo Rock zu wechseln, ohne je eing?ngige Gitarrenriffs aus dem Auge zu verlieren. Zwischen finsterem Indie-Rock und funkelndem Songwritertum bedient er nie Klischees, sondern versteht sich auf ?berraschende Wendungen und vielf?ltige Ausdruckskraft. ?P?tur Ben kann alles, scheint es, und er vergoldet, was er anfasst? erkannte VISIONS. Mit b?rgerlichem Namen P?tur Thor Benediktsson, studierte er Komposition und f?hrt doch mit Tom Waits, Nick Cave und PJ Harvey die eher dunkel schimmernden der klassischen Vertreter sinistren Rocks als Vorbilder an. Der Stylespion meint: ?P?tur Ben wird bald ganz gro? sein, jede Wette. Stellt euch eine Mischung aus Rufus Wainwright und Radiohead vor. So ernst seine Musik auch ist, scheint P?tur auch die Entertainerschule besucht zu haben. Den Jungen Mann unbedingt im Auge behalten!? www.myspace.com/peturben

THE BACKROOM MUSIC CLUB (D)

In den Pausen am Samstag, im Publikum. Bis vor einigen Tagen hie?en sie noch K?nnecke & Smukal. Man kennt die beiden, u. a. aus Sport und Boy Division. Da sich Florian D?rrmann (Kante) hinzugesellte, musste ein neuer Name her. The Backroom Music Club zelebrieren Gem?tlichkeit am Rande des Nervenzusammenbruchs. Eine bezaubernd-br?chige Stimme, die fl?chtig an Nick Drake denken l?sst - und sch?n-schaurige Songs. http://www.myspace.com/kuenneckeandsmukal

SAVOY GRAND (UK)

Jawohl! Savoy Grand, die englischen Stoiker, beehren uns. Wir sind froh. ?Manchmal passieren Dinge in der Popmusik, die nur sehr schwer zu begreifen sind. Manchmal w?chst Popmusik, diese songbasierte Kunstform, zu etwas Gro?em, Magischen an, das einen so unvermittelt packt und gl?cklich macht wie ansonsten vielleicht noch Liebe.? Schreibt das Magazin 030 ?ber Savoy Grand. Treffender kann man das nicht ausdr?cken. Zum Abschluss des OBS, am Sonntag. Erhebend.

http://www.savoygrand.com/

THE INNITS (D)

Bisweilen wechseln The Innits sprunghaft zwischen dem Einsatz sparsamer und opulenter Mittel, zwischen charmant ruppigem Indiesound mit geschrubbten Gitarren und? psychedelischen 60ies-Harmonien, die nostalgischer Folk-Atmosph?re verbreiten. Immer wieder klingt die Liebe f?r den einfachen, klaren Song an. Ein Quartett, angef?hrt von Mek Obaam, der seine Sporen u.a. als Sideman von Schneider TM und Barbara Morgenstern, sowie als Schlagzeuger der Boggs aus NYC verdiente. Und mit? Christopher Uhe (Gitarre, Ex-Speed Niggs, Ex-Sharon Stoned) steht der Doyen ostwestf?lischen Indierocks?endlich erstmals auf der OBS-B?hne. www.myspace.com/theinnits

KANTE (D)

Ein wirklich lang gehegter Wunsch geht in Erf?llung. Und die Erf?llung wird uns hoffentlich auch im OBS-VVK helfen.??"Es wird ein warmer Abend sein", "Die Tiere sind unruhig", "Ich hab's gesehen" - einer ihrer seltenen, wertvollen Auftritte, bei GH im Garten. Die beste deutschsprachige Band, sagt man. Sagt Rembert. Sagen viele. Wer wollte widersprechen. Damenundherren: Soeben wurden KANTE f?r das OBS 14 best?tigt! Ich bin echt aus dem H?uschen.
www.kantemusik.de

GEMMA RAY (UK)
Wunderh?bsche Songs, die auch mal Themen streifen, welche sonst selten in Lieder gebunden werden. Melodramatisch? Eigen? Fantastisch! Von der Musikkritik und vom Publikum gleicherma?en zurecht gefeiert. Bei uns mit f?nfk?pfiger Band. http://www.myspace.com/gemmaraymusic

SAINT SILAS INTERCESSION (UK)
Garage-Punk?n?Blues aus London ? die andere Band der coolen Br?der Michael Sheehy & Patrick McCarthy zielt mit wild-krachendem Noiserock genau zwischen die Augen. Laut, dreckig, garagig und daher v?llig zurecht auf Stag-O-Lee-Records. Sie nennen es ?dual-fronted tour de force of urban kick-arse garage blues?. Wie wahr. http://www.myspace.com/saintsilasintercession1

THE JUKE JOINT PIMPS (D)
Mit alten Kaufhausgitarren, selbstgebauten Verst?rkern und einem handges?gten Standschlagzeug produziert das Duo einen gerne au?er Kontrolle geratenden Sound: Krachig, schwarz,unwiderstehlich. Sie werden in den Umbaupausen am Sonntag West Memphis in unseren Garten bringen.

http://www.myspace.com/jukejointpims

TAMIKREST (MLI)
Das gab es noch nicht: Eine afrikanische Band beim OBS. Tamikrest sind?eine faszinierende Tamashek- (oder auch: Tuareg)-Rock-Band, aus Kidal im Norden Malis. Ihre Musik ist?hypnotisch, psychedelisch, ?u?erst lebendig.
Vom englischen Musikpapst Andy Morgan als "beste westafrikanische Band" geadelt.
http://www.myspace.com/tamikrest
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DIRTMUSIC (US/AUS/SI)
Chris Eckman, Hugo Race und?Chris Brokaw stellen ihr neues Werk "BKO" vor und beweisen, dass sie seit ihrem allerersten Auftritt (OBS 11), der noch von der Suche nach einem gemeinsamen musikalischen Ausdruck gepr?gt war,?zu einer eminent interessanten, sich blind verstehenden?Einheit geworden sind. Das Trio ist stets?auf der Suche, stets getrieben, immer interessiert am Experiment. Dirtmusic und Tamikrest werden beim OBS teilweise gemeinsam auf der B?hne stehen. Einzigartig.
http://www.myspace.com/dirtmusicband
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Die Auftritte von Dirtmusic und Tamikrest werden durch unseren Hauptsponsor JACK WOLFSKIN erm?glicht.
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BOY DIVISION vs. The Mighty Stadtkrug
Auch das gab es noch nie: Ein Live-Act w?hrend der OBS-Aftershowparty im Stadtkrug. Und was f?r einer! BOY DIVISION, die Berserker, die w?hrend des OBS 13 in den Umbaupausen f?r geh?rige Bambule sorgten, kehren zur?ck.
Sonntagmorgen, ab 1:00 Uhr, werden sie den ehrw?rdigen Stadtkrug entern, mit ihren charmanten, trash-triefenden und gut angezogenen Megaphon-Versionen von Klassikern aus den letzten drei?ig Jahren Musikgeschichte die feierfreudige Menge bespa?en und?in einen willenlosen Partymob verwandeln. Das wird...gediegen. Festhalten!
http://www.boy-division.de/

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